Lars Koltermann Leiter des Stützpunktes Hamburg/Ratzeburg

Lars Koltermann, der Trainer der Friedrichstädter Rudergesellschaft und stellvertretende Vorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein, ist neuer Leiter des Bundesstützpunktes Ratzeburg/Hamburg. Koltermann übernimmt die Aufgabe von dem Hamburger Marc Schreyer.

Im Rahmen der Umstrukturierung des Deutschen Spitzensportes stellt sich auch der Deutsche Ruderverband neu auf. Anstelle vieler kleinerer Stützpunkte gibt es nunmehr drei Leitstützpunkte. Die Bereiche Frauen Riemen und Frauen Skull werden in Berlin angesiedelt, der Männer-Riemen-Bereich in Dortmund und der Männer-Skull-Bereich sowie die Leichtgewichte in Hamburg und Ratzeburg. Die Leitung der Stützpunkte liegt zunächst in ehrenamtlicher Hand, wird aber entsprechend einer Vorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes mittelfristig vom Hauptamt übernommen, so dass das Engagement des Friedrichstädter Rechtsanwalts und Notars zeitlich begrenzt sein dürfte. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, so Koltermann, „ich arbeite ja schon länger in diesen Strukturen mit und kenne sie gut. Gerade durch die neue Aufstellung des Sportes und die neue Stützpunktstruktur wird diese Tätigkeit sehr interessant werden. Meine Vernetzung, die ich durch die verschiedenen Ämter und meine langjährige Trainertätigkeit auch im Bereich der Nationalmannschaft habe, dürfte sehr hilfreich sein.“

DRV bildet 16 neue A-Trainer aus

Ratzeburg. An diesem Wochenende erhielten 16 Absolventen der Ruderakademie Ratzeburg ihre Trainer A-Lizenzen (Leistungssport) vom Deutschen Ruderverband. Lehrgangsleiter Ralf Müller hatte ein anspruchsvolles und spannendes Programm erstellt, das von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei Wochenblöcken im September 2016 und Januar diesen Jahres absolviert wurde.

Den Auftakt des ersten Teils, der von DRV-Bildungsreferent Andreas König geleitet wurde, machte der Hamburger Trainer und Theaterwissenschaftler Ralf Kockel, der den Teilnehmern einen Crashkurs in Sachen Kommunikation gab. Vom sicheren Auftreten bei Verhandlungen mit Vereinsvorständen bis hin zum Kameratraining ließ er keine Wünsche offen. Schwer zur Sache ging es dann bei Martin Zawieja und Jürgen Hofmann: die beiden ehemaligen Gewichtheber gaben den Rudertrainern viele wertvolle Tipps im Umgang mit der Langhantel. Zusammen mit DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock wurde mitunter sehr kontrovers über die Trainingsmethodische Grundkonzeption und das deutsche Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Rio diskutiert. Daran anknüpfend analysierte die Gruppe gemeinsam mit Trainingswissenschaftler Mark Amort die Rennen und Ruderstile anderer Nationen in der Lagoa Rodrigo de Freitas. Danach ging Amort auf Spezifika des deutschen rudertechnischen Leitbildes ein. Der Sportwissenschaftler Ulrich Hartmann (Universität Leipzig) gab einen umfassenden Überblick über wichtige Aspekte der Leistungsphysiologie, die von Volker Grabow (TU Dortmund) um viele Hinweise zur praktischen Trainingssteuerung ergänzt wurden.

Diesen Faden nahm der Wissenschaftskoordinator des DRV, Gunnar Treff (Universitätsklinik Ulm), im zweiten Teil wieder auf: er vermittelte reiche Einblicke in das große Spektrum leistungsdiagnostischer Möglichkeiten und warb für eine zeitgemäße Trainingsdatenprotokollierung und -analyse. Praktisch wurde es abschließend wieder bei DRV-Verbandsarzt Ulrich Kau. Er gab viele hilfreiche Tipps rund um die Sportmedizin. Das Spektrum reichte hier von der Zusammenstellung der richtigen Reiseapotheke für Trainingslager und Regatten über die akute Behandlung von kleineren Blessuren bis hin zu Hinweisen zur richtigen Sporternährung. Daneben wies Kau auf die Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln hin und informierte über aktuelle Änderungen der Anti-Doping-Richtlinien.

Der Trainer A-Schein ist die höchste Lizenzstufe, die beim DRV erworben werden kann. Aktuell gibt es 176 A-Trainerinnen und Trainer im deutschen Rudersport zu denen nun auch: Claudia Blasberg (Dresdner RV), Heike Breitenbücher (Marbacher RV), René Burmeister (LRV Mecklenburg-Vorpommern), Sören Dannhauer (Bremer RV 1882), Michael Fritsch (RG Trier), Erhard Günther (HRV Böllberg-Nelson), Hägar Habermann (RK Flensburg), Thomas Kossert (Mündener RV), Markus Last (RC Süderelbe), Nils Meyer (ARV Hanseat), Britta Oppelt (RVG Hellas-Titania Berlin), Stefan Schneider (Breisacher RV), Jost Schömann-Finck (Koblenzer RC Rhenania), Catriona Sens (Mainzer RV), Dirk Thiele (RC Potsdam), Gabriela Wölfer (SC Magdeburg) zählen.

von Thomas Kossert (presse@lrvn.de)

Ein toller Start ins Ruderjahr 2017

Trainer C-Ausbildung des DRV in der Ruderakademie Ratzeburg

Im neuen Jahr, am 8. Januar 2017, war es endlich so weit und das Warten hatte ein Ende. Es reisten im Laufe des Sonntages 25 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Ratzeburg, um hier ihre C-Lizenz Leistungssport im Rudern zu erlangen.

Zu Beginn fand ein Kennenlernen unter Steuerung des Seminarleiters Andreas König vom DRV statt. Neben Vorstellungsrunden und einem schon erkennbaren „who is who“ fand man sich in fünf Gruppen zusammen. Eine Struktur, die bis zum Finale einen tollen Austausch und neue Ideen sowie Konzepte ermöglichte.

Am ersten Abend wurden die nur gering vorhandenen Berührungsängste in Gruppenspielen in der Sporthalle abgebaut und waren nicht mehr vorhanden. Alle waren nun eingestimmt und konnten in zwei aufregende, neue und sehr sportliche Wochen in der Ruderakademie starten.
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Zum Jahreswechsel 2016/2017

Die Ruderakademie macht Weihnachtsferien!

Die Ruderakademie Ratzeburg ist vom 22.12.2016 bis 01.01.2017 geschlossen.
Die Sporthalle ist vom 22.12.2016 bis einschließlich 01.01.2017 geschlossen.
Ab dem 02.01.2017 sind wir wieder für Sie zu erreichen.

Wir wünschen allen Ruderinnen und Ruderern frohe Weihnachten und ein gutes, aktives Jahr 2017!

Trainer C-Ausbildung der Bundesfreiwilligen

24 BFDler in der Ruderakademie ausgebildet

Vom 21. November bis 3. Dezember fand in der Ruderakademie Ratzeburg für 24 Bundesfreiwilligendienstleistende der Deutschen Ruderjugend, unter der Betreuung von Andreas König der Ausbildung für die Trainer C-Lizenz Leistungssport statt.

Uns, aus ganz Deutschland stammenden BFDler und einem FSJler, wurde ein komplexes Programm bestehend aus Theoriestunden sowie Praxisstunden geboten.

Am ersten Tag wurden wir zunächst in fünf Gruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen mussten wir Unternehmen entwickeln, welche den Rudersport vereinfachen. So entstand der begehrte Fitness-Döner oder beispielsweise ein Unternehmen, welches Wanderfahrten an außergewöhnlichen Orten organisiert.
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Frauen-Großboot-Wochenende in Ratzeburg

Unerwartet großes Interesse

Nach dem Saisonabschluss der Ruderer, zur Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes vor zwei Wochen in Dortmund, trafen sich am vergangenen Wochenende 38 Ruderinnen aus Norddeutschland zum Großboottraining in Ratzeburg.

Dirk „Brocky“ Brockmann (Hamburger Landestrainer, im Deutschen Ruderverband DRV für U23 mitverantwortlich) und Marc Swienty (Trainer Sportinternat Ratzeburg) hatten eingeladen, mit solch einem großem Zuspruch allerdings nicht gerechnet: „Wir wollten unseren Ruderinnen nachdem in den letzten Wochen nur Kleinboot gerudert wurde nur anbieten in Mannschaftsbooten zu fahren. Dazu haben wir Altersklassen übergreifend unsere beiden Trainingsgruppen zusammengelegt und weitere Ruderinnen der Region angeboten mitzumachen. Am Wochenende waren dann 38 Ruderinnen (inkl. drei Steuerfrauen) in Ratzeburg, toll!“

U15 bis Ü30 – Das Großboot-Wochenende in Ratzeburg hatte sich von Hannover bis Kappeln und von Vegesack bis Rostock herumgesprochen. Die Altersspanne reichte von U15-Ruderin und Steuerfrau Rica Schöning (Ratzeburger RC), über U19 Vizeweltmeisterinnen Marieluise Witting (Ratzeburger RC) und Klara Grube (Lübecker RG), Olympiateilnehmerin Marie-Cathérine Arnold (Platz 7, Frauen Doppelzweier, Hannover) bis zur „Dienstältesten“ Melanie Hansen, selbst ehemalige Sportinternatlerin, SH-Sportlerin des Jahres und WM Dritte dieses Jahres.
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Trainer B-Ausbildung 2016

26 neue motivierte Trainer B im Deutschen Ruderverband

Im September und November 2016 trafen wir uns zu zweimal 4 Tagen Präsenzzeit in der Ruderakademie in Ratzeburg. Mit dabei Trainer aus ganz Deutschland – alle gewillt ihre Trainer B-Lizenz zu erlangen.

Beim obligatorischen Kennlernspiel von Seminarleiter Andreas König, bekam man bereits einen ersten Eindruck mit wem man die nächste Zeit hier verbringen wird. Besonderes Highlight dieser Gruppe war die Vielfalt der Teilnehmer. So war vom Nachwuchstrainer über Landestrainer und noch aktive Ruderer alles dabei. Besonders erfreulich war es dabei Tim Grohmann, Goldmedaillengewinner von London 2012 und Ersatzmann von Rio 2016, mit an Bord zu haben. So entstanden auch während der Vorträge einige interessante Diskussionen und ein lehrreicher Austausch aller Beteiligten.

Den ersten Präsenzblock starteten wir mit den Themen Krafttraining, Ernährung, Zielgerechtes Rudermaterial, Sportmedizin und Sportpsychologie. Das Thema Krafttraining übernahm Martin Zawieja und hinterließ bei einigen mit seinen praktischen Übungen bleibenden Eindruck. Uwe von Renteln übernahm den Part der Ernährung, Marc Swienty das zielgerechte Rudermaterial, Dr. Ulrich Kau brachte uns noch einmal die Sportmedizin nahe und Wencke Schwarz übernahm den Part der Sportpsychologie bevor uns Andreas mit einer Hausaufgabe in die Heimat schickte.
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Trainer C-Ausbildung 2016

Extrablatt! Extrablatt!

Am Ratzeburger Bahnhof wedelt ein Mann mit einem abgesägten Skull – Ergebnisse des psychischen Tests stehen noch aus …

Schnell konnten wir – die Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung – die Anwohner beruhigen, Andreas König hatte keinen Anschlag vor, und ist auch nicht aus der geschlossenen Anstalt geflohen, er war nur so freundlich alle, die im Laufe des Montagnachmittags mit dem Zug anreisten, vom Bahnhof abzuholen.

In der Ruderakademie Ratzeburg angekommen, schaute man in viele neugierige, aufgeschlossene, aber vor allem fremde Gesichter. Nach den obligatorischen Kennenlern-Spielen, dem beidseitigen Beschriften aller Namensschilder, und dem ersten Abendessen, kannten wir die 25 Gesichter überwiegend sogar schon mit Namen. Von siebzehn Jahren aufwärts waren alle Altersklassen vertreten, sowohl aus dem Leistungs- als auch aus dem Breitensportbereich.

Unter den 25 Gesichtern die man in dem Seminarraum der Ruderakademie sah, war auch der oben bereits erwähnte, Andreas zu finden. Sein Namensschild von beiden Seiten zu beschriften hätte allerdings nur was gebracht, wenn er selbst seinen Namen manchmal vergessen würde, denn er ist wie in den Vorjahren der Leiter dieses Lehrgangs gewesen, und hinter ihm war nur noch die Wand. Nach den Spielchen sorgte er dafür, dass sich zügig 5 gleichgroße Gruppen bildeten, und brachte uns schonend die Gruppenaufgaben nahe, deren Bearbeitung aus Reflex erst einmal möglichst weit nach hinten verschoben wurde. Na ja fast, denn das Ausdenken eines Team-Namens, war zwar keine leichte, dafür aber unfassbar wichtige Aufgabe, die sofort auf kreative Weise in Angriff genommen werden musste.
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Medientag in Ratzeburg

Knapp zwei Wochen bevor es für die deutsche Ruder-Elite zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro geht, hat der Deutsche Ruderverband zum Medientag im Abschlusstrainingslager der Nationalmannschaft in die Ruderakademie eingeladen.

Die zahlreichen Medienvertreter haben die Athletinnen und Athleten bei ihren Trainingseinheiten in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung begleitet, Filmaufnahmen, O-Töne und Interviews aufgezeichnet und Hintergrundinformationen gesammelt.

ruderakademie Relaunch

Wir überarbeiten gerade den Internetauftritt der Ruderakademie Ratzeburg …