Beitrag im NDR Fernsehen von Ulrich Koglin

Der Sieg des Deutschlandachters bei den Olympischen Spielen 1968 gilt bis heute als besonders spektakulär. Die Mannschaft unter Trainer Karl Adam hatte wenig Zeit für ein gemeinsames Training und der öffentliche Druck war groß, trat doch zum ersten Mal das westdeutsche Paradeboot bei Olympia gegen ein Team der DDR an.

In dieser Situation berichteten Zeitungen immer wieder vom „Streit im Boot“ zwischen der selbstbewussten Mannschaft und ihrem Trainer. Eine Medaille schien kaum noch erreichbar zu sein, zu sehr hatten die Boote der UdSSR und der DDR die Regatten vorher dominiert.

Zusätzlich ließ das Höhenklima Mexikos viele der Sportler kollabieren. Und auch die westdeutschen Ruderer mussten 24 Stunden vor dem Start auf einen Ruderer gesundheitsbedingt verzichten. Doch trotz aller Widrigkeiten steuerte der damals erst 14-jährige Gunther Tiersch den Deutschlandachter unter Karl Adams Regie mit Schlagmann Horst Meyer zur dritten Olympiamedaille.

Quelle: Sportclub Story – Das Ruderwunder Mexiko 1968, 28. Oktober 2018

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