Gemeinschaftsgefühl der BFDler gestärkt

Vom 19. bis 29. November kamen 20 Bundesfreiwillige zudem noch vier weitere Ehrenamtler wieder in der ihnen schon durch Einführungsseminar bekannten Ruderakademie in Ratzeburg zusammen.

Diesmal stand der Erwerb der Trainer C-Lizenz mit 120 Lerneinheiten auf dem Programm, wieder begleitet durch Andreas König, der die BFDler auch schon kennenlernen durfte und somit auch einige Male ein „Das können ja lustige zwei Wochen werden …“ augenzwinkernd von sich gab.

Direkt am Anfang wurden fünf „Unternehmen“ ins Leben gerufen, die als Gruppen auch die 12 Tage über in der Konstellation bestanden blieben und jeweils ein Hallentraining gemeinsam organisierten sowie eine abschließende Präsentation über den gelernten Stoff hielten.

Die Teilnehmer lernten viele verschiedene Facetten des Trainerdaseins kennen: so wurde neben grundlegenden Kenntnissen über Ernährung und Sportmedizin auch die Planung von Training vermittelt und sogar anhand von eigenen Vorschlägen überdacht und weiterentwickelt. Da dann aber doch das Zuhören auf Dauer für einige zu anstrengend wird, wurde im Seminarraum regelmäßig mit „Morgenzeitungen“, einer humorvollen Zusammenfassung des Vortages, oder einem „Kick“ , einem wilden Bewegungsspiel, die Stimmung durch die jeweiligen Gruppen angehoben.

Selbstverständlich durfte auch das Rudern in diesem Lehrgang nicht zu kurz kommen: abgesehen von einigen, die am freien Nachmittag selbst ins Boot stiegen, wurde den angehenden Trainern gelehrt, wie sie Boote richtig einzustellen haben und zudem was genau das Leitbild des DRV bedeutet.

Außer im Seminarraum verbrachten die Teilnehmer auch viel Zeit in der Sporthalle der Ruderakademie. Dort wurde nicht nur selbst geschwitzt wie beim Stabilisationstraining sondern auch jede Gruppe leitete eine Sportstunde zielgruppengerecht an.

Neben der Vorbereitung für Hallentraining und Co wurden die freien Stunde auch anders genutzt, so trainierten viele der angehenden Trainer auch selbst noch: die „frühen Vögel“ setzten sich noch vor dem Frühstück für eine Stunde aufs Ergo, die meisten jedoch gingen abends nochmal in die Halle um über die zwei Wochen nicht fünf sondern nur zwei Kilo zuzunehmen. Schließlich wurden die Teilnehmer mit drei Mahlzeiten leckerer Sportlerkost von der Küche der Ruderakademie täglich verwöhnt. Des Weiteren musste in den Abendstunden selbstverständlich auch die beheizte Glühweinbude in Ratzeburg ausgetestet werden.
Auch wenn ab der zweiten Woche die Motivation der Gruppe ein wenig kippte und fast jede auch so kurze Pause zum Schlafen genutzt wurde, zeigte sich in den Präsentationen am Ende, dass doch so einiges des vermittelten Stoffes bei den Teilnehmern hängen geblieben ist und sicherlich Gebrauch in den Vereinen finden wird.

Die intensiven Lerneinheiten, die anstrengenden Sportstunden und die zusammen genutzte freie Zeit schweißten die Gruppe wieder einmal zusammen. Auch wenn sich die meisten vom Einführungsseminar der Bundesfreiwilligen schon kannten, so wurde das Gemeinschaftsgefühl auch mit der Integration der vier Externen noch verstärkt und alle freuen sich schon auf ihr nächsten Seminar im Januar!
Danke an alle Referenten, insbesondere Andreas König, sowie dem Personal der Ruderakademie Ratzeburg!

Inken Schröder, Alster Ruderverein Hanseat von 1925

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