Trainer C-Ausbildung des DRV in der Ruderakademie Ratzeburg

Aufwärmphase

Am 13. September 2020 ging es für die 21 Teilnehmer los. In diesem Jahr ist ja alles durch Corona etwas anders. Wir mussten in den öffentlichen Bereichen Mundschutz tragen. Nur auf unserem Platz durften die Masken abgenommen werden.

Nachdem unser Seminarleiter Andreas König uns das Organisatorische nähergebracht und die Hygieneregeln erklärt hatte, fanden wir langsam in unseren 4 Kohorten zueinander. Jede Kohorte gab sich einen Fantasienamen. Eine Kohorte nannte sich die Reisegruppe Fröhlich, eine andere die Unbesiegbaren, dann waren da noch die ungeschmierten Dollen und die Master of Desaster, in der Hoffnung, dass der Name nicht Programm werden wird. Nach dem reichhaltigen Abendessen ging es in die Sporthalle, um einander näher kennenzulernen. Unter Einhaltung der entsprechenden Abstandsregeln wurden Spiele gespielt, die uns halfen, etwaige Berührungsängste abzubauen. Wir waren alle sehr gespannt, was uns in den kommenden zwei Wochen noch erwarten wird.

Hauptteil

Die Kohorten wurden in unterschiedlichen Themenbereichen unterrichtet. Wir lernten viel über Kommunikation, die Sicherheit beim Rudern und den Aufbau von Trainingsstunden. Auch die Rudertechnik und die Möglichkeiten einer Bootseinstellung wurden uns intensiv nähergebracht.

Das ganze Programm wurde durch eine sog. Morgenzeitung aufgelockert. Dies war eine Zusammenfassung des letzten Tages. Um einer Ermüdung bei so viel Theorie vorzubeugen, gab es auch den sog. Kick. Dies waren kleine Spiele verbunden mit Bewegung. Auch die Abendglocke darf nicht vergessen werden. Dies war in der Regel ein kleines Quiz. Die Ernsthaftigkeit stand dabei nicht im Mittelpunkt.

Alle Kohorten bekamen die Aufgabe, selbständig eine Sportstunden zu planen. Dies war für jede Kohorte ein Höhepunkt. Die ausgefeilten Trainingsprogramme ließen bei einigen Muskeln spüren, die lange nicht mehr angesprochen worden waren, so dass der Muskelkater nicht lange auf sich warten ließ.

Die Ruderpraxis auf dem Wasser konnte aufgrund des guten Wetters auch wahrgenommen werden. Wir probierten viele Bootsklassen aus und schafften es sogar, einen gesteuerten Riemenachter zu Wasser zu bringen. Nach ein paar Ruderschlägen war auch schon für einen Außenstehenden die Sportart erkennbar.

Wir wurden durch die Küche regelrecht verwöhnt. Bei drei üppigen Mahlzeiten am Tag schafften es die wenigsten ihr Gewicht zu halten. Der eine oder andere frisch gebackene Kuchen verstärkte das Problem noch. Vielen Dank an die Küche!

Obwohl wir aus unterschiedlichen Teilen der Republik zusammenkamen, unterschiedliche Berufe hatten und das Alter sich auch sehr unterschied, hat sich ein harmonisches Trainerteam entwickelt, das hoffentlich in Kontakt bleiben wird.

Schlussbetrachtung

Die Veranstaltung war eine runde Sache. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und uns persönlich weitergebracht.

Vielen Dank an die Referenten, insbesondere Andreas König, sowie dem Personal der Ruderakademie Ratzeburg!

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