In der vergangenen Woche standen in Montemor-o-Velho (Portugal) die Seat Races im Männer-Doppelzweier an. Mit Timo Piontek (Koblenzer RC Rhenania 1877/1921 e.V.), Lars Hartig (Friedrichstädter RG), Stephan Krüger (Frankfurter RG Germania) und Marc Weber (Gießener RC ‘Hassia’ 1906 e.V.) gibt es gleich vier Anwärter für die zwei Plätze. Um die schnellste Besetzung ausfindig zu machen, wollte Disziplintrainer Marcus Schwarzrock drei Kombinationen über die 2.000 m-Distanz testen.

Doch nach nur einem Rennen war schon wieder Schluss. Lars Hartig, der im Vorfeld des Trainingslagers gesundheitliche Probleme hatte, musste das erste Seat Race, das er zusammen mit Stephan Krüger bestritt, kurz vor Ende abbrechen. Der Sieg ging an Piontek/Weber. „Nach dem Rennen war schnell klar, dass wir erstmal keine weiteren Seat Races fahren können. Zu dritt hätte das ganze keinen Sinn gemacht. Deshalb haben wir die Zelte in Montemor-o-Velho vorzeitig abgebrochen und sind direkt nach Lago Azul weitergereist“, erklärt Disziplintrainer Marcus Schwarzrock, der nun anhand der Testergebnisse aus dem Winter und den Ergometerwerten den ersten Doppelzweier für den Weltcup-Auftakt in Sabbaudia benannt hat. „Beim ersten Weltcup werden Stephan und Marc als Deutschland 1 ins Rennen gehen. Timo und Lars werden als zweites Boot starten. So haben wir dann auch mal einen internationalen Vergleich.“

Danach wird noch einmal gewechselt. „Für den zweiten Weltcup rückt Timo für Marc ins Boot. Danach werden wir dann entscheiden, welche Kombi am stärksten ist“, so Schwarzrock.

Noch bis zum 14. März wird in Lago Azul weiter an der Grundlagenausdauer und Technik gefeilt. Schwarzrock möchte „möglichst viele gemeinsame Ruderkilometer absolvieren.“ Unterstützung bekommt er von Trainer Dirk Brockmann. „Brocky ist kurzerhand eingesprungen, weil Karsten Timm aus gesundheitlichen Gründen nicht mit ins Trainingslager reisen konnte.“

Quelle: rudern.de, 03. März 2020

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