Trainer sein ist nicht nur Rudern lehren, auch Persönlichkeit und Werte vermitteln

Aus verschiedenen Himmelsrichtungen machten sich am Sonntag, 02.02.2020, 26 Menschen verschiedenen Alters mit unterschiedlichem Ruderwissen im Gepäck zur Ratzeburger Ruderakademie auf, um zu erfahren, was man alles wissen muss, um unseren schönen Rudersport Fluss auf, Fluss ab auszuüben, zu verbessern, gesünder zu machen und zu vermitteln.

Auf spielerisch-locker-lustige Weise, erfuhren wir am ersten Tag Namen, Rudererfahrung, Ziele und Motivation der teilnehmenden Kolleg*innen. Schwuppdiwupp fand man sich sogleich in einer Gruppe wieder. Wir waren gespannt, wie diese vielschichtigen Interessen unter einen Hut gebracht würden. Hilfreich war gleich die erste Abendeinheit, die nach einer langen Anreise und dem Abendessen in der Sporthalle aus einem „leichten“ Training bestand.

Am nächsten Tag, hatte man das ganze Ausmaß des Kurses begriffen und eingeordnet und konnte feststellen, dass es viel zu tun gab. Wir lernten, wie das mit der Sicherheit auf dem Wasser ist, wie Boote getrimmt werden, wie man Anfänger*innen ausbildet, was Vereinsleben bedeutet (Kommunikation ist die halbe Miete, „Streiten lässt es sich am besten im Verein“). Physiotherapeuten führten uns durch den menschlichen Bewegungsapparat und Trainer durch das Erstellen von Trainingsplänen. Praxisphasen wurden von uns geplant und an den Teilnehmenden getestet. Muskelkater wurde diskutiert und am eigenen Leib erlebt.

Wir erarbeiteten die Unterschiede zwischen Breiten- und Leistungssport im Austausch mit unseren Kurskolleg*innen.

Über Ernährung lernten wir, dass man da schon mal ein bisschen genauer hinschauen und sich nicht nur von leckerem Milchreis, Grießbrei und Apfelstrudel ernähren sollte, damit eine gesunde sportliche Weiterentwicklung möglich ist. Als heißer Energie-Geheimtipp für Wettkämpfe wurden uns die Kombination von Weizenbrötchen mit Schmelzkäse und Marmelade sowie von Wasser, Cola und Apfelsaft mit auf den Weg gegeben.
Passend zum freien Nachmittag besuchte uns Orkantief „Sabine“, sodass weitere Ruderaktivitäten nur noch theoretisch möglich waren. Wettkampfregeln und Dopingprävention gab es auch noch als Themen und sie können spannend vermittelt werden, wenn der Kursleiter König heißt.

Die Abende sind lang, die Gruppenlernzeiten auch. Die Zeit verging also wie im Fluge und mit einem Trainer*innenzertifikat unter´m Arm verließen wir ein bisschen wehmütig, aber stolz diesen schönen Ort, um nun unser Wissen auf dem Wasser im ganzen im Land zu verteilen.

Vielen Dank an alle unsere tollen Dozent*innen, an das Serviceteam der Ruderakademie und vor allem an den Kursleiter Andreas König, der uns mit Witz und Charme erfreute und stets zu unserer vollsten Zufriedenheit überzeugte.

Die Seerosis

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