Training auf dem Ratzeburger See

Nach der Corona bedingten Zwangspause trainiert das Team Deutschland Skuller seit Mitte Mai wieder gemeinsam. Letzte Woche fand das erste Mannschaftstraining in Ratzeburg statt. Disziplintrainer Männer-Skull, Marcus Schwarzrock, freut sich, dass es endlich wieder losgeht. „Also so viel Zeit am Stück habe ich ewig schon nicht mehr Zuhause verbracht. Jetzt ist es aber auch schön, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen. Seit letzter Woche können wir auch wieder im Groß- und Mittelboot rudern.“

Die Stimmung im Team ist gut, die Verschiebung der Olympischen Spiele haben mittlerweile alle gut weggesteckt. Und die Zeit im Homeoffice haben die Sportler ebenfalls gut hinter sich gebracht. „Die Jungs haben die aktive Erholungsphase wirklich gut genutzt, alle sind fit. Ich war ein bisschen überrascht, wie gut die Boote schon liefen“, so Schwarzrock.

Hartig hat aufgehört, Riemekasten zurück im Team
Bis Anfang August wird jetzt in Wochenblöcken hauptsächlich in Ratzeburg, aber auch in Hamburg trainiert. „Wir wollen die Zeit auch nutzen, um den Doppelzweier erneut auszufahren. Der Doppelvierer bleibt erst einmal so bestehen. Natürlich muss jeder aber seine individuelle Leistung bestätigen“, so der Disziplintrainer. Denn im Team gab es kleine Änderungen. Lars Hartig (Friedrichstädter Rudergesellschaft e.V.) hat zwischenzeitlich seine Leistungssportkarriere beendet, um sich auf sein Studium zu fokussieren. Dafür ist Stephan Riemenkasten (Der Hamburger und Germania Ruder Club e.V.) zurück im Kreis der letzten Acht.

Durchtrainieren bis zu Olympia hält Trainer Schwarzrock aber nicht für angemessen. „Natürlich ist unser großes Ziel Olympia, darauf ist auch alles ausgerichtet. Aber im August haben die Jungs dann – wie es eigentlich im Olympischen Jahr auch geplant war – Urlaub. Viele hatten für die Zeit nach Tokio 2020 ja auch schon Pläne gehabt.“

Training nicht auf EM ausgerichtet
Damit ist das Training auch nicht auf eine mögliche Europameisterschaft im Oktober in Poznań (Polen) ausgerichtet. „Ein Wettkampf ist in diesem Jahr wäre eine kleine Motivation für die Sportler. Aber darauf trainieren wir jetzt nicht explizit hin.“

Strenger Hygieneplan
Natürlich gelten auch für die Sportler strenge Hygieneverordnungen. „Wir haben unseren eigenen Hygieneplan. In der Ruderakademie hat natürlich jeder ein Einzelzimmer. Wir sind auch die einzigen Gäste vor Ort, das macht es relativ entspannt. Statt Buffett bekommt jeder sein Essen hinter einer Plastikscheibe ausgegeben und es werden immer nur die Tischenden besetzt. Das ist schon alles sehr ungewohnt“, so Schwarzrock.

Quelle: rudern.de

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