DRV- und DRJ-Statement: Solidarität mit der Ukraine

#SolidaritätfürdieUkraine

Hier bekommt der Frieden ein Zuhause: DRV und DRJ beherbergen geflüchtete ukrainische Ruderinnen und Ruderer in der Ruderakademie Ratzeburg

#SolidaritätfürdieUkraine zeigt sich am besten durch Taten statt durch Worte. Dennoch zuerst ein paar Worte: Der Deutsche Ruderverband und die Deutsche Ruderjugend stehen für einen weltoffenen sowie toleranten Umgang miteinander. Daher schließen wir uns der Forderung der Bundesregierung an Russland an, den militärischen Angriff auf die Ukraine sofort zu stoppen. Unsere Solidarität gilt nicht nur Ruderinnen und Ruderern, sondern der gesamten ukrainischen Bevölkerung. Aufgrund des aggressiven Verhaltens Russlands gegenüber der Ukraine, folgen wir den Empfehlungen von World Rowing und dem Deutschen Olympischen Sportbund.

Krieg und Gewalt sind mit den Werten des Sports unvereinbar und auch der Rudersport trägt hierfür Verantwortung. Daher empfehlen wir unseren Mitgliedsorganisationen, die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen in Russland und den Kriegsgebieten sofort und bis auf weiteres auszusetzen.

Nun zu den Taten: Als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität stellen DRV und DRJ den vom Krieg betroffenen ukrainischen Ruderinnen und Ruderern sowie Trainer*innen und Betreuer*innen zwölf Doppelzimmer in der Ruderakademie Ratzeburg ab sofort zur Verfügung. Das mag nicht viel sein, aber für die Sportler*innen bedeutet es ein beruhigendes Stück Normalität in unruhigen und kriegerischen Zeiten.

„Unsere Gedanken sind besonders bei den vom Krieg betroffenen Ruderkameradinnen und -kameraden, mit denen wir uns seit vielen Jahren bei internationalen Wettkämpfen eng verbunden fühlen. Wir setzen unsere Solidarität nun auch in Taten um und helfen schnell sowie unbürokratisch“, so Moritz Petri.

Update vom 14. März
Die vor dem Krieg geflüchteten jungen ukrainischen Ruderinnen und Ruderer werden nun doch in Hannover – und nicht wie zunächst verkündet in Ratzeburg – untergebracht. „Aufgrund der aktuellen Umbauarbeiten in der Ruderakademie in Ratzeburg kann keine dauerhafte Versorgung mit Strom und Wasser gewährleistet werden. Deshalb haben wir uns an die Stadt Hannover und die hier ansässige Jugendherberge gewandt. Wir freuen uns, dass wir die insgesamt 18 jungen Sportlerinnen und Sportler sowie das fünfköpfige Betreuerteam aus der Ukraine ab morgen dort unterbringen können und mit Unterstützung der lokalen Vereine und des LRV den Ruderern eine sportliche Anlaufstelle bieten können“, erklärt Sportdirektor Mario Woldt, der sofort nach Kriegsbeginn den Kontakt zum Ukrainischen Ruderverband gesucht und Hilfe angeboten hatte.

Einige ukrainische U23-Ruderinnen und Ruderer haben bereits Zuflucht bei der Rudergemeinschaft Angaria Hannover e.V. gefunden. „Schon einmal ein großes Dankeschön an die Angaria. Wir hoffen, dass die Aktiven und Betreuer hier bei uns schnell in die Ruderfamilie integriert werden und ihr Training aufnehmen können. Das ist das Mindeste, was wir als Verband tun können“, so der DRV-Vorsitzende Moritz Petri.

Mit Spenden die sportliche Grundausstattung finanzieren
Aus vielen Bundesländern wurde seitens der Stadt, Vereine, Landesruderverbände und der OSP Unterstützung angeboten. „Die Bereitschaft ist riesig. Womit wir jetzt zeitnah helfen können, ist sicherlich die Bereitstellung des sportlichen Equipments. Die Athleten und Betreuer kommen ja quasi mit nichts hier an. Sie benötigen Schuhe, Einteiler und Dinge für den täglichen Bedarf, die wir mit Spenden finanzieren können“, so Woldt.

Wer dem ukrainischen Team helfen möchte, kann dies also am besten in Form einer Spende tun (IBAN: DE06 2505 0180 0000 1238 62, SWIFT-BIC: SPKHDE2HXXX, Verwendungszweck „Spende Urkaine“). Der DRV wird diese dann entsprechend weiterleiten. Ansprechpartner in der DRV-Geschäftsstelle sind Mario Woldt und Susanne Bente (Buchhaltung).

Wir halten euch in dieser Angelegenheit auf den Laufenden und freuen uns auch über eure Geschichten. In diesen schwierigen Zeiten ist Zusammenhalt wichtiger denn je!

Quellen rudern.de: DRV- und DRJ-Statement: Solidarität mit der Ukraine, #SolidaritätfürdieUkraine – ukrainisches Juniorenteam kommt in Hannover unter

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