Schönberg wechselt nach Hamburg/Ratzeburg

Sabine Tschäge zieht es nach Dortmund, Tim Schönberg geht zurück in die Heimat.

Nachdem Sabine Tschäge als Trainerin des leichten Männer-Doppelzweiers im vergangenen Jahr schon Mal Luft in der A-Nationalmannschaft geschnuppert hat, wird die Krefelderin ab Ende Dezember das Trainerteam des Männer-Riemen-Bereichs in Dortmund verstärken.

„Das war schon keine leichte Entscheidung für mich. Es ist ja nicht so, dass ich den U19-Bereich ungern gemacht habe. Im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht und es war ja auch schon sehr erfolgreich. Aber mit der Übernahme des leichten Männer Doppelzweiers, was ja mit Silber in Tokio auch gut gelaufen ist, habe ich schon gemerkt, dass ich gerne Bootstrainerin bin. Ich habe schon richtig Lust mit Mannschaften am Mann zu arbeiten. Und nebenbei ist es natürlich auch mega spannend, als Frau in den Männer-Bereich mitzuwirken. Ich freue mich darauf, dass da jetzt angehen zu können. Im Männer-Riemen-Bereich gibt es aktuell ja auch einen großen Umbruch, wir fangen neu an, das macht es spannend. Wir und die Athleten müssen sich jetzt auch erstmal entwickeln können. In Paris 2024 wollen wir dann aber natürlich auch das bestmöglich rausholen. Wie ich schon beim leichten Doppelzweier gesagt habe – einfach ein geiles Rennen fahren und dann wird auch etwas dabei rumkommen“, freut sich Tschäge auf die neue Herausforderung.

Schönberg vervollständigt das Trainerteam im Norden
Tschäge tritt die Nachfolge von Tim Schönberg an, der an den Stützpunkt Ratzeburg/Hamburg wechselt und zusammen mit Dirk Brockmann den Männer-Skull-Bereich leiten wird. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Brocki. Wir haben in der Vergangenheit schon viele gemeinsame Projekte im U23-Bereich und in Hamburg gemacht. Wir verstehen und ergänzen uns gut und haben die gleiche Trainingsphilosophie“, so Schönberg, der nun wieder zurück bei seiner Familie in der Heimat ist. „Meine Idee ist es, viel von dem Positiven, was ich in Dortmund gelernt habe, jetzt hier auf den Männer-Skull-Bereich zu übertragen und neue Impulse zu setzen.“

Sportdirektor Mario Woldt ist zufrieden mit den internen Wechseln. „Ich freue mich, dass wir die Positionen intern so umbesetzen konnten. Sabine Tschäge hat schon beim Gewinn der olympischen Silbermedaille mit dem leichten Männer-Doppelzweier gezeigt, dass sie ganz oben mitmischen und die Boote an die Weltspitze heranführen kann. Damit erhoffen wir uns auch, neben dem immer sehr erfolgreichen Deutschland-Achter, wieder im Vierer und Zweier ohne weiter vorne mitzurudern. Mit Tim Schönberg und Dirk Brockmann haben wir uns für eine Zwei-Mann-Führung des Männer-Skull-Bereichs entschieden. Die beiden verstehen und ergänzen sich gut und können diese Disziplin sicherlich wieder zurück in die Erfolgsspur bringen.“

Kompetenzorientierte Personalentwicklung
Damit sind fast alle frei gewordenen Positioen im Deutschen Ruderverband mit eigenem Personal neu besetzt worden. Nach dem Weggang von Christian Felkel hatte die ehemalige U23-Bundestrainerin Brigitte Bielig dessen Nachfolge angetreten. Ihre Position übernahm Marcus Schwarzrock – zuletzt Disziplintrainer Männer-Skull. „Jetzt suchen wir nur noch eine Nachfolge für Sabine Tschäge im Juniorenbereich. Dann sind wir durch“, erklärt Woldt.

Quelle: rudern.de

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